Druckversion

   

Wir sind anders! - Eine Wanderausstellung mit Raritäten aus Brandenburgischen Technikmuseen

Jung -- grün -- romantisch -- erfinderisch -- ästhetisch -- praktisch --innovativ -- lebensrettend -- robust -- handlich -- nützlich -- modern -- alt -- formschön -- schwer -- symbolisch, modellhaft -- unfertig -- jung -- schwer -- amorph -- abgearbeitet -- ausrangiert -- schwarz -- schriftlich -- sauber: ein Dutzend Technikmuseen schickt am Internationalen Museumstag 2008 Objekte mit diesen Eigenschaften auf die Reise durch Brandenburg.

Das Museum Baruther Glashütte, die Brikettfabrik Louise Domsdorf, das Feuerwehr- und Technikmuseum Eisenhüttenstadt, das Brandenburgische Textilmuseum Forst, das Kleinbahnmuseum Gramzow, das Kunstgussmuseum Lauchhammer, das Gaswerk Neustadt, der Ziegeleipark Mildenberg, die Historische Mühle Potsdam-Sanssouci, das Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk sowie das Ofen- und Keramikmuseum in Velten sind die Stationen der Objektwanderung.

Jeden Monat trifft ein neues Objekt -- vom Modell bis zum seltenen Fehlbrand -- bei den Partnern der AG Technikmuseen im Brandenburgischen Museumsverband ein. Die Exponate sind manchmal rätselhaft und machen immer neugierig auf einen Blick in die Industriekultur des Landes Brandenburg und einen Besuch der 30 Technikmuseen des Landes. Im Jahr 2007 haben 300.000 Gäste brandenburgische Technikmuseen besucht.

Ein nützliches Vademecum für Ausflüge in die Industriegeschichte ist die Technikkarte des Landes Brandenburg, die in den Museen erhältlich ist.

Die Objekte

innovativ – lebensrettend – robust

Was bin ich?

Es gab wohl keine deutsche Stadt, die zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert nicht von verheerenden Feuersbrünsten heimgesucht wurde. Es war die Zeit der großen Stadtbrände. Die Feuerordnungen verpflichteten Hausbesitzer und Handwerker, Löscheimer und andere zum Löschen benötigten "Requisiten" wie Einreißhaken, Leitern, Äxte und kleine Hand- oder Stockspritzen auf eigene Kosten anzuschaffen. Die in den ersten Feuerordnungen genannten Handspritzen ähnelten den damals noch im Gebrauch befindlichen Klystierspritzen.

Gegenüber dem Wasserschwall aus dem Löscheimer, bei dem der größte Teil des Wassers ohne Löschwirkung ablief, war der Strahl aus der Hand- oder Stockspritze wesentlich wirkungsvoller. Dank der größeren Reichweite konnten mit den Handspritzen die Löscharbeiten fortgesetzt werden, wo man mit dem Löscheimer bereits aufgeben musste. Mit Hand- bzw. Stockspritzen ausgerüstete Löschmannschaften erwiesen sich gegenüber Eimerketten als wirksamer.

Folglich suchte man Fassungsvermögen und auch Spritzweite der Handspritzen immer wieder zu vergrößern. Dadurch wurden die Handspritzen natürlich auch immer schwerer und unhandlicher. Der Löschwasserstrahl konnte nicht mehr so zielgerichtet abgegeben werden wie bei kleineren Ausführungen. Irgendwann erreichte die Entwicklung der Handspritze deshalb ihr natürliches Ende.

Und wie ging es dann weiter? Das erfahren Sie im Feuerwehr- und Technikmuseum Eisenhüttenstadt. Das Museum sammelt ...

Objekt: Stockspritze, um 1600? (Modell), innovativ – lebensrettend – robust

 

handlich – nützlich – modern

Was bin ich?

Die regelmäßige Präsentation neu entwickelter Gewebe auf Messen war immer wichtig für den Absatz der Produkte der Textilindustrie. Zur Steigerung der Attraktivität des Messestandes diente ein solcher Musterwebstuhl. Ohne großen Aufwand konnte man mit ihm demonstrieren, wie Gewebe hergestellt wurde, denn er war sehr einfach zu handhaben.

Und wie entsteht ein Gewebe? Haben Sie es schon erkannt?

Das Weben ist das Verkreuzen von zwei Fadensystemen, den Längsfäden (Kettfäden) und den Querfäden (Schussfäden). Dabei wird durch das Heben und Senken der Kettfäden mit Hilfe der Schäfte ein offenes Fach gebildet. Hierdurch führt der Schützen den Schussfaden. Danach wechseln die Kettfäden, d. h. der Schaft der vorher gehoben wurde, bleibt unten, der untere wird gehoben und der Schussfaden erneut eingetragen. Durch verschiedene Farben beim Schusseintrag entsteht das Muster.

 Der Miniaturwebstuhl symbolisiert einen ganzen Industriezweig. Ebenso steht er heute stellvertretend für ein Industriemuseum. Während sich die Textilindustrie immer weiter aus Deutschland zurückgezogen und in entfernte Länder verlagert hat, befindet sich am alten Standort heute ein Museum.

In einem denkmalgeschützten Fabrikgebäude können Besucher in der Tuchmacherschauwerkstatt des Brandenburgischen Textilmuseums Forst (Lausitz) den gesamte handwerklichen Prozess der Tuchherstellung vom Spinnen, Spulen, Schären und Weben nicht nur betrachten, sondern auch ausprobieren. Das Museum sammelt und präsentiert Zeugnisse der Geschichte der Textilstadt Forst (Lausitz) und der Region.

Objekt: Musterwebstuhl, um 1920

Brandenburgisches Textilmuseum Forst

alt – formschön – schwer

Was bin ich?

Auf diesem Ding ist etwas geschrieben.

Können Sie es entziffern?

Die Maschinenbaufirma Joseph Vögele wurde 1836 in Mannheim am Rhein gegründet. Sie war einer der ältesten und bedeutendsten Weichenhersteller in Deutschland. Neben Weichen und Schienen in verschiedenen Ausführungen stellte die Firma auch Drehscheiben, Schiebebühnen, Waggonzugmaschinen und seit 1929 Straßenfertiger her. Der Weichenbau als eine Produktlinie von Joseph Vögele war bis in die 1960er Jahre im Herstellungsprogramm. Heute werden bei Joseph Vögele Straßenbaumaschinen hergestellt, die weltweit im Einsatz sind.

Das hier gezeigte Produkt der Firma Vögele ist ein Haltegewicht vom Stellbock einer ortsbedienten Weiche, hergestellt aus Stahl. Weichen ermöglichen das Verzweigen von einem Gleis in ein anderes oder in mehrere Gleise. Das Haltegewicht bewirkt ein festes Anliegen der Weichenzungen.

Dieses Haltegewicht stammt von einer 1898 gebauten Weiche am Bahnhof Brüssow (Uckermark), dem Ausgangspunkt der ebenfalls 1898 eröffneten Uckermärkischen Lokalbahn AG mit Löcknitz als Endbahnhof.

Betrieben wurde die 10,69 km lange Kleinbahn von der Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Lenz & Co GmbH in Stettin. 1902 kaufte die neu entstandene Prenzlauer Kreisbahn die Uckermärkische Lokalbahn-AG und führte u. a. den Betrieb auf der Strecke von Brüssow nach Löcknitz durch. Am 27. Mai 1995 wurde auch auf diesem Streckenabschnitt der Eisenbahnverkehr offiziell eingestellt.

Das Brandenburgische Museum für Klein- und Privatbahnen in Gramzow/Uckermark präsentiert Kleinbahnfahrzeuge und Zubehör sowie Dokumente zur vielfältigen Geschichte der deutschen Klein- und Privatbahnen. Weiterhin ist die Betreibung einer Museumsbahn geplant.

Objekt: Haltegewicht einer Weiche, 1898

Brandenburgisches Museum für Klein- und Privatbahnen Gramzow/Uckermark

kraftvoll - verletzt - real

Was bin ich?

Die zerlegte Figur eines Arbeiters aus Bronze zeugt nicht von Zerstörung sondern von Unfertigsein. Zu erkennen ist, dass der Bronzeguss einer Figur in Einzelteilen erfolgt, dass ein Guss in der Regel hohl ist und dass die Teile beim Guss in der Form mit Stiften fixiert werden müssen.

Die Figur des Gießers von dem Bildhauer Gerhard Janensch (1860 - 1933) aus dem Jahr 1918 führt vor Augen, wie sich Kunst und Technik im Kunstguss miteinander verbinden. Der Anteil komplizierter handwerklich-technischer Verfahren fällt bei der Herstellung dieser Kunstwerke besonders ins Gewicht.

Dieser Gießer von Janensch ist Teil der Modellsammlung, die das Kunstgussmuseum 2005 von der Kunstgießerei Lauchhammer erworben hat. Sie spiegelt die vielfältigen Facetten des Kunstgusses seit dem 18. Jahrhundert wider. Die technische Verbesserung eines traditionellen Herstellungsverfahrens ist in dieser Modellsammlung ebenso ablesbar wie die Entwicklung in der Bildhauerkunst bis hin zu der Epoche um 1900, als das Herstellen eines Gusses selbst zum künstlerischen Thema wurde. Der Gießer – zu ergänzen wäre die heute fehlende Kelle in seinen Händen – ist das Ebenbild derjenigen, die ihn geschaffen haben. Gerhard Janensch gehört zu den Künstlern, die im Stil des Naturalismus, den Arbeiter zum Thema machte, wenn auch als idealisierten Arbeiter mit schöner ebenmäßiger Muskulatur.

Das Kunstgussmuseum Lauchhammer sammelt Modelle und Kunstgüsse der Kunstgießerei Lauchhammer. Bis heute wird hier produziert.

Objekt:  Der Gießer, 1918, Gerhard Janensch (1860 – 1933)

Kunstgussmuseum Lauchhammer 

 

jung – schwer – amorph

Was bin ich?

In der Geologie werden die Steine nach ihrer Entstehung unterteilt. Unterschieden werden die Erstarrungsgesteine, die Ablagerungsgesteine und die Umwandlungsgesteine.

Im übertragenen Sinne wäre demnach der „Mildenberger Feuerstein“ von jedem etwas: ein Ablagerungsgestein, weil er aus unterschiedlichen Tonen besteht, ein Erstarrungsgestein, da seine Form beim Brand im Ofen erstarrt, und schließlich ein Umwandlungsgestein, da die Hitze des Feuers ihn unter bestimmten Umständen in einen kompakten Ziegel-Klumpen verwandelt.

Die „Mildenberger Feuersteine“ sind durch Überhitzung im Brennofen entstanden. Sie können keine Feuer entfachen, wie die richtigen Feuersteine (Silex), die unsere Vorfahren nutzten. Dennoch ist die „Mildenberger Variante“ heute wegen ihrer auffälligen Form bei Ziegelsammlern, Gartenfreunden und Kunstkennern begehrt. Das war nicht immer so. Ziegel-Klumpen zeigten den Ziegeleiarbeitern unsachgemäße Temperierung während des Brennprozesses an. Und das war unbeliebt. Auch Sprücheklopfer konnten mit dem ironischen Vers „Schwachbrand und Schmolz sind dem Brenner sein Stolz“ nicht über die wirtschaftlichen Folgen hinwegtäuschen. Der Schaden war zu groß. In einer Brennzone fanden etwa 21.000 Stück Normalformat-Ziegel Platz. Auch wenn aus heutiger Perspektive die schönen Formen und Farben begeistern, so bedeuteten nicht verkaufbare Schmolz-Ziegel, im Zehdenicker Revier auch Fehlbrand genannt, finanzielle Verluste für das Unternehmen.

Der Ziegeleipark Mildenberg bietet dem Besucher spannende Ausflüge zur Ziegelherstellung an. Das Museum sammelt Zeugnisse der Produktionsgeschichte und der Geschichte der Arbeit.

Objekt: Mildenberger Feuerstein

Ziegeleipark Mildenberg

solid – ästhetisch – besonders unentbehrlich

Was bin ich?

Das Objekt entstammt der Familie der Ventile. Wenn es kleiner wäre, wäre es ein Gashahn. Dies aber ist ein „Schieber“ – ein Industrieventil, eines in einer besonderen Form, die nicht überall vorkam. Diese besondere Form spricht für die Gründerzeit, in der in ganz Brandenburg Gaswerke errichtet wurden.

Das Objekt ist eines der wichtigsten Hilfsmittel in einem gaserzeugenden Betrieb (Gaswerk oder liebevoll Gasanstalt genannt). Seine Wichtigkeit erlangte es durch den Fluss des Gases, der gesteuert werden musste. Panta rhei – alles fließt, soll schon Heraklit gesagt haben. Damit Gas geordnet fließen konnte, erfand man den „Schieber“. Er regelte den Fluss des flüchtigen Mediums im Gaswerk, wo es bei 1200 º Celsius aus Steinkohle gewonnen wurde. Ohne „Schieber“ keine Gasversorgung, keine Pipeline, kein Gasverbundnetz. Ohne „Schieber“ keine sichere Speicherung von Gas – nur ein Knall, wenn man Pech hatte.

Das Objekt gehört zur Sammlung des Museums und Technischen Denkmals Gaswerk Neustadt (Dosse), das seit 1999 von einem Förderverein betrieben wird.

Objekt: Schieber,  um 1930

Gaswerk Neustadt (Dosse)

schwer – abgearbeitet – ausrangiert

Was bin ich?

Einerseits ein Brocken aus grauem Stein mit Rillen an der Oberfläche und andererseits ein pfeifenähnliches Ding aus Eisen und Holz... Haben Sie eine Idee?

Der Brocken, Objekt Nr. 1 ist aus Sandstein und lag viele Jahre unentdeckt in der Erde. Eigentlich ist es viel größer und rund. Und das Eisending mit Holzstiel, Objekt Nr. 2, lag jahrelang ungenutzt in einer Nische der Mühle in Potsdam-Sanssouci.

Früher wurden diese Dinge in jeder Getreidemühle gebraucht. Mühlsteine zum Mahlen des Getreides und Hämmer und Picken zum Schärfen der Steine. Die dünnen Rillen auf der Oberfläche der Mühlsteine wurden mit einer Pfeifenpike eingeschlagen. Im Kopf der Pike ist eine meißelartige Klinge festgeklemmt. Ist sie stumpf, so kann sie leicht ausgewechselt werden.

Zum Mahlen des Getreides werden immer zwei Steine benötigt. Der untere ist der Bodenstein und der obere der Läuferstein. Mühlsteine wurden aus verschiedenen Gesteinsarten hergestellt: aus Sandstein aus dem Oybin, Porphyr aus Crawinkel in Thüringen, Süßwasserquarz aus Frankreich oder Basalt aus der Eifel – schon zu römischer Zeit ein Exportschlager. Im 19. Jahrhundert wurde auch mit der Herstellung von „künstlichen“ Mühlsteinen begonnen, z.B. aus Porzellan! Im selben Jahrhundert wurde aber auch der Walzenstuhl erfunden, der heute die Mühlsteine in der Müllerei vollständig abgelöst hat.

Die Historische Mühle im Park von Sanssouci, Potsdam ist eine Galerieholländerwindmühle, in der mit Mühlsteinen auch heute noch Getreide verarbeitet wird. Der Antrieb aller Maschinen auf dem Mahl- und Mehlboden erfolgt über die 12 m langen Flügel. Das Museum sammelt Objekte zur Geschichte der Müllerei im Allgemeinen, der Potsdamer Mühle im Besonderen und der Entwicklung der Energieerzeugung.

Objekt: Mühlstein

Technisches Denkmal und Museum Historische Mühle im Park von Sanssouci

schwarz – schriftlich – sauber

Was bin ich?

Dieses Ding sieht aus wie eine Spritze und ist auch eine. Doch sie gehörte weder einem altvorderen Tierarzt noch einem Feuerwehrmann.

Vielmehr fand man diese „Spritze“ in der Werkstatt eines Jüngers der Schwarzen Kunst.

Dem Drucker und Setzer blieben lästige Reinigungsarbeiten in seiner Werkstatt nicht erspart. Neben den sich ständig wiederholenden Tätigkeiten, wie dem Entfernen der Farbe von den Walzen der Druckmaschinen, gehörte gelegentlich auch das Säubern der vielen Setz- und Steckkästen dazu, in denen sich die Lettern verschiedenster Schriftarten befanden. Zu diesem Zweck benutzte er den „Universal Staubreiniger“, mit dem der Staub aus den Kästen gepustet wurde.

Fast 100 Jahre betrieb die Familie Tienken in Pritzwalk eine Buch- und Zeitungsdruckerei, deren Renommee weit über die Stadtgrenzen hinaus reichte. Im Jahre 2001 erst schloss der Enkel des Firmengründers die Druckerei und übergab die komplette Werkstatteinrichtung aus der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts dem Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk. Mit Hilfe des Natur-, Landschaftsschutz-, Denkmalpflege Vereins Streckenthin erstand sie als funktionstüchtige Museums-Druckerei neu.

Das Pritzwalker Museum sammelt zur regionalen Industriegeschichte, wobei die Entwicklung der Pritzwalker Brauerei, der Uniformtuchfabrik Gebr. Draeger und der örtlichen Druckereien die Schwerpunkte bilden.

Objekt: Universal-Staubreiniger und Steckkasten mit Lettern und Klischees (Druckstöcken) der Druckerei Tienken, Pritzwalk 

Stadt- und Brauereimuseum Pritzwalk

neu – hauchzart – zerbrechlich

Was bin ich?

In mir stecken mehrere Dimensionen.

Haben Sie diese erkannt?

Der Keramiker Frank Brinkmann schuf im Jahre 1995, nach einem Symposium im Porzellanwerk Kahla, seine fünfteilige Porzellaninstallation ‚Dimensionen’. Er experimentierte mit den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten dieses bei über 1000°C gebrannten Werkstoffs, fertigte Gipsformen, goss die Masse, montierte, schlickerte. Hauchdünne Buchseiten sind aus zwei mit Schlicker verbundenen Platten zusammengesetzt und mit farbigen Engoben (flüssige eingefärbte Tonmasse) in nahezu graphischen Linien dekoriert.

Mathematik und Kunst. Keramik und Mathematik. Wie mag das zusammen passen? Ist das Material Ton – betrachtet unter dem Mikroskop – nicht aus kleinsten Molekülteilchen zusammengesetzt, die mathematische Strukturen im Raum dreidimensional in Szene setzen? Von ihnen geht ein ästhetischer Reiz aus, der das Phänomen Raum einschließt. Den darin verborgenen Geheimnissen geht Brinkmann in seiner Installation auf die ‚keramische Spur’.

Das Ofen- und Keramikmuseum Velten sammelt Öfen und Kacheln. Ein zweiter Sammlungsschwerpunkt widmet sich der Gebrauchs- und Gefäßkeramik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Arbeiten zeitgenössischer Keramik- und Ofenkünstler ergänzen das museale Spektrum.

Objekt: Buch in Porzellan, Teil der Installation ‚Dimensionen’ (fünfteilig), Frank Brinkmann, 1995

Ofen- und Keramikmuseum Velten